Corona-Update: Aktuelle Informationen zu Trainingsmöglichkeiten

 

logoCorona-Update: Aktuelle Informationen zu Trainingsmöglichkeiten

Am 13. Mai wurde von der Landesregierung eine Neufassung der Corona-Verordnung für Baden-Württemberg beschlossen, die am 14. Mai bereits in Kraft getreten ist. Die neue Version sieht dabei unter bestimmten Voraussetzungen auch Lockerungen für den Amateursport vor. Wir konnten zwischenzeitlich offene Fragen und Unschärfen mit dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport klären und informieren nun unsere Vereine.

Neue Regelungen für den Trainingsbetrieb

Inzidenz über 100 (es greift die „Bundesnotbremse“ – Regelungen wie bisher)

  • Erlaubt für Jugendliche bis 13 Jahren: 5er-Gruppen im kontaktlosen Training, Trainer*in mit negativem Corona-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden)
  • Erlaubt für Personen über 13 Jahren: Sporttreiben allein, zu zweit oder innerhalb des eigenen Haushalts (kontaktlos)

Landkreis-Inzidenz stabil unter 100 (5 Werktage in Folge):

  • Erlaubt für Jugendliche bis 13 Jahren: 20er-Gruppen im kontaktarmen Training
  • Erlaubt für Personen über 13 Jahren: 20er-Gruppen im kontaktarmen Training, Trainer*innen und Spieler*innen benötigen einen negativen Corona-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden). Ansonsten gemeinsames kontaktarmes Sporttreiben mit max. 5 Personen aus max. 2 Haushalten

Inzidenz stabil unter 50 (5 Werktage in Folge):

  • Erlaubt für Jugendliche bis 13 Jahren: 20er-Gruppen im kontaktarmen Training
  • Erlaubt für Personen über 13 Jahren: 20er-Gruppen im kontaktarmen Training, Trainer*innen & Spieler*innen benötigen einen negativen Corona-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden). Ansonsten kontaktarmes Sporttreiben mit max. 10 Personen aus max. 3 Haushalten

Alle Lockerungen und Verschärfungen müssen vom zuständigen Landkreis festgestellt und bekanntgegeben werden. Informieren sich Sie deshalb bitte unbedingt über die Homepage Ihres Landkreises, was aktuell in Ihrem Landkreis zulässig ist. Alternativ bieten wir Ihnen eine Übersicht zur aktuellen Situation den württembergischen Landkreisen unter www.wuerttfv.de

In Rücksprache mit dem Kultusministerium ist Fußball als kontaktarme Sportart anzusehen. Das bedeutet, dass im Rahmen der oben genannten Möglichkeiten ein fußballtypisches Training stattfinden kann. Dennoch ist auf und neben dem Platz, wo immer möglich (Unterbrechungen, Anstehen, etc.) auf den Mindestabstand bzw. die geltenden Hygieneregeln zu achten. Darüber hinaus ist auf alle Übungsformen mit längerem, engem Kontakt (bspw. Eins-gegen-Eins-Situationen, Standards, etc.) zu verzichten. Für den Übungs- und Trainingsbetrieb ist generell ein Hygienekonzept mit Datenerhebung zur möglichen Kontaktnachverfolgung erforderlich.

Geimpfte und Genesene zählen nicht zu der Gesamtpersonenzahl hinzu und benötigen keinen negativen Corona-Schnelltest. Personen gelten 14 Tage nach der für den vollständigen Schutz notwendigen Impfung (meistens 2. Impfung) als geimpft. Genesen gelten Personen mit einem positiven PCR-Test, der mindestens 28 Tage und höchstens 6 Monate alt ist.

Corona-Schnelltests und -Selbsttests

Zusätzlich zu professionellen Schnelltests können auch zur Laienanwendung gedachte Selbsttests genutzt werden. Dabei muss die Anwendung dieses Tests von einer geeigneten Person überwacht und bestätigt werden: Die geeignete Person muss “zuverlässig und in der Lage sein, die Gebrauchsanweisung des verwendeten Tests zu lesen und zu verstehen, die Testung zu überwachen, dabei die geltenden AHA-Regeln einzuhalten, das Testergebnis ordnungsgemäß abzulesen sowie die Bescheinigung korrekt und unter Angabe aller erforderlichen Angaben und unter Wahrung des Datenschutzes auszustellen.”

Eine Vorlage für eine Bestätigung finden Sie hier zum Download.

Wenn Schülerinnen und Schüler zweimal pro Woche in der Schule getestet werden und darüber eine Bestätigung erhalten, können sie die gesamte Woche am Trainingsbetrieb teilnehmen und müssen keine weiteren tagesaktuellen Corona-Schnelltests durchführen. Bei konkreter Aufforderung des Gesundheitsamtes muss jedoch ein tagesaktueller Test vorgelegt werden, der nicht älter als 24 Stunden sein darf.

Kinder- und Jugendtrainer*innen sind impfberechtigt

Zudem möchten wir Sie darüber informieren, dass seit gestern (17.5.) Ehrenamtliche in der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Baden-Württemberg in Impfzentren impfberechtigt sind (§ 4 Abs. 1 Nr. 8 CoronaImpfV). Hierzu zählen insbesondere auch Kinder- und Jugendtrainer. Vereine können ihren Trainerinnen und Trainern folgende Bescheinigung zum Nachweis der Impfberechtigung ausstellen: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-sm/intern/downloads/Downloads_Gesundheitsschutz/Corona_SM_Impfbescheinigung_4_Prio-3.pdf

Weitere Informationen finden Sie unter www.impfen-bw.de

Impftermine können unter https://www.impfterminservice.de/impftermine vereinbart werden.

Wir sind über weitere Fragen im Ministerium im Austausch und werden unsere Vereine schnellstmöglich informieren, sobald es Neuigkeiten gibt. Unter dem Motto “Draußen muss drin sein” fordern der DFB und seine Landesverbände sowie der DOSB mehr Lockerungen im Sport. Unterschreibt und teilt die Petition: http://dfb.de/petition

Die FAQ finden Sie immer auf unsere Website unter: www.wuerttfv.de/corona/faq

(Quelle wfv)

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Online-Petition Draußen muss drin sein: Petition für Amateursport

logoOnline-Petition Draußen muss drin sein: Petition für Amateursport

Link zur Petition

Der Deutsche Fußball-Bund hat mit seinen Regional- und Landesverbänden eine gemeinsame bundesweite Petition und Kampagne für den Amateur- und Breitensport mit dem Deutschen Olympischen Sportbund gestartet. Die Initiative Draußen muss drin sein fordert eine schnellstmögliche Wiederzulassung des organisierten Sportbetriebs unter freiem Himmel, zunächst im Training, anschließend im Wettkampfbetrieb.

Nicht nur die mehr als sieben Millionen Mitglieder in rund 24.500 Vereinen des DFB – davon rund 530.000 Mitglieder der rund 1.800 Vereine in Württemberg – sind in den kommenden drei Wochen aufgerufen, die Petition weiterzutragen. Mit Unterstützung des DOSB sollen auch die Mitglieder, Vereine und Verbände anderer Sportarten sowie alle Sportbegeisterten in Deutschland dem Amateur- und Breitensport eine gemeinsame Stimme geben. Unter dem Dach des DOSB sind 90.000 Sportvereine mit insgesamt rund 27 Millionen Mitgliedern organisiert.

Ronny Zimmermann, zuständiger DFB-Vizepräsident für den Jugendfußball, sagt: „Die Amateurvereine und ihre Sportler*innen sind immer wieder in den Entscheidungen ignoriert und vergessen worden. Damit muss jetzt Schluss sein, speziell für unsere Kinder und Jugendlichen. Sport ist wichtig, Sport hat einen hohen gesellschaftlichen Wert, Sport ist gesund für Körper und Seele – auch in der Pandemie. Es sind nun schnelle, konkrete Perspektiven gefragt, das gilt nicht erst seit den aktuellen Entwicklungen beim Impfen und den Inzidenzwerten, die in Deutschland Hoffnung machen. So uneinig der DFB aktuell auftreten mag, hinter dieser Petition stehen wir alle, da gibt es keine zwei Meinungen. Die Vereine arbeiten höchst verantwortungsvoll, das haben sie beim Restart im vergangenen Jahr unter Beweis gestellt. Der Amateursport muss auf Grundlage aller vorliegenden Fakten endlich stärker gehört werden. Wir wollen einen nachhaltigen Weg aus der Krise finden. Gefragt ist eine neue Aufbruchstimmung für den Vereinssport, für Bewegung, Freude und das Gefühl von Gemeinschaft.“

Matthias Schöck, Präsident des Württembergischen Fußballverbandes: „Wir sind nicht nur in diesen Tagen im ständigen Austausch mit unseren Vereinen und den ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen. Die Gespräche dabei drehen sich immer um einen zentralen Punkt: Den Wunsch nach einer Perspektive. Alle Eltern, Trainer- und Betreuer*innen können das aus den Erfahrungen mit ihren Kindern bestätigen. Der ständige Blick auf die Inzidenzwerte vor der eigenen Haustüre, der Wechsel zwischen Übungen in der Kleingruppe und Online-Training oder die Umsetzung aufwändiger Hygiene-Konzepte. Unsere Vereine, Familien und Ehrenamtlichen haben im Laufe der Corona-Pandemie große Anpassungsfähigkeit bewiesen und Verantwortung übernommen. Wir fordern deswegen nun das Vertrauen der politischen Entscheidungsträger in einen verantwortlichen Umgang mit neuen Freiheiten zum gemeinsamen Sporttreiben ein. Bitte unterstützen Sie uns auf dem Weg zurück auf die Sportplätze.“ 

Seit mehr als einem halben Jahr steht der Amateursport in Deutschland nahezu still. Spiele und Wettkämpfe sind untersagt, der Trainingsbetrieb ist – wenn überhaupt – nur unter sehr starken Einschränkungen möglich. Allein im Fußball sind knapp 140.000 Mannschaften seit Oktober 2020 weitgehend zur Bewegungslosigkeit verurteilt – obwohl alle bisherigen Erkenntnisse in der Pandemie aufzeigen, dass auf dem Spielfeld nur ein äußerst geringes Ansteckungsrisiko besteht. Obwohl seit Monaten immer mehr Expert*innen aus Medizin und Wissenschaft, unter anderem aus Aerosolforschung, Epidemiologie und Sportwissenschaft, vor den gesundheitlichen und gesellschaftlichen Gefahren warnen, die mit dem aktuellen Verbot des organisierten Sporttreibens einhergehen. Obwohl vor allem für Kinder und Jugendliche negative Langzeitfolgen befürchtet werden. Obwohl die im vergangenen Jahr angewendeten Hygienekonzepte gerade im Fußball gut funktioniert haben.

Die aktuelle DFB-Kampagne und die Petition sind ein wichtiger Schritt auf dem Weg zurück auf die Sportplätze und werden vor allem im Online- und Social-Media-Bereich kommuniziert. Beim DFB-Pokalfinale im Berliner Olympiastadion wird zudem ein Riesenbanner auf der Gegentribüne für die Initiative Draußen muss drin sein werben.

Bereits Ende Februar hatte der DFB in einer bundesweiten Online-Umfrage ermittelt, wie es dem Amateurfußball nach einem Jahr mit der Pandemie geht. Mehr als 100.000 Menschen nahmen teil, verteilt über nahezu alle Altersgruppen. Fast alle sind Mitglieder in Amateurvereinen mit Fußballangebot. Die Ergebnisse, präsentiert im Rahmen einer live übertragenen Pressekonferenz, zeigten: Die Sehnsucht nach der Rückkehr auf den Platz ist riesig, die Herausforderungen für die Vereine sind es ebenfalls. 98 Prozent der Befragten vermissen den Amateurfußball, 96 Prozent die Aktivitäten in ihrem Verein. Besonders fehlen den Menschen die Gemeinschaft und das Gemeinschaftsgefühl (71 Prozent), noch mehr sogar als das aktive Fußballspielen selbst (68 Prozent).

Der gesellschaftliche Wert des Amateurfußballs wurde im vergangenen Jahr mit Hilfe einer wissenschaftlichen Modellrechnung in Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Fußball-Union (UEFA), dem DFB und zehn Universitäten errechnet. Basierend auf dem UEFA GROW SROI-Modell („Social Return on Invest“) beträgt die soziale und ökonomische Wertschöpfung des Amateurfußballs allein in Deutschland 13,9 Milliarden Euro pro Jahr.

Das Modell quantifiziert den sozialen und wirtschaftlichen Mehrwert, der deshalb entsteht, weil in 24.500 Amateurvereinen Fußball gespielt und ehrenamtliche Arbeit geleistet wird. Demnach senkt Fußballspielen unter anderem das Erkrankungsrisiko und damit Gesundheitskosten, wodurch 5,6 Milliarden Euro im öffentlichen Gesundheitssystem eingespart werden. Die Steigerung des subjektiven Wohlbefindens entspricht einer sozialen Wertschöpfung von 4,86 Milliarden Euro. Allen voran für Kinder und Jugendliche sind Amateursportvereine wichtige soziale Tankstellen.  Tankstellen, die seit Monaten kaum angezapft werden können. Auch darum muss draußen endlich wieder drin sein.

(Quelle wfv)

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Essen zum Abholen am 07.05.21 & 09.05.21 (Muttertag)!!!

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Am Freitag, den 16.04.21 bietet unserer Sportheim euch wieder 1/2 Hähnchen zum mitnehmen an!!!

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                  Hähnchen zum mitnehmen an

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